Navi vs. Smartphone-Navigation

  • Diese Überlegungen habe ich auch schon länger....

    Gruß René #69
    Rüttelplattentestfahrer:mrgreen:

    Mopped fahren bis der Doc uns trennt! Oder der Ölpreis!

  • Wolle und Viktor reisen schon länger stets mit Smartphone. Victor mit Scenic, ob es das schon für Android gibt, weiss ich nicht, tuts derzeit nur im Apfel. Ich habe inzwischen an der Frau-Strom auch einen Handyhalter mit Bordstromanschluss für mein Sygic, was ich mal günstig schiessen konnte.

  • Eine höchst subjektive Betrachtung des Herrn Gleich, die für MICH nach meinen subjektiven Erfahrungen nicht zutrifft.


    Calimoto kann keine Offroad-Touren planen weil es die Karten gar nicht hergeben....


    Trotz eines nicht überragenden Bildschirms ist das 590er im hellen Sonnenlicht immer noch besser ablesbar als meine Huawei Mate Pro 10...


    Die Nutzung eines USB Anschlusses zum laden des Smartphones bringt diesen (speziell auf schlechten Straßen) recht schnell an den mechanischen Ausfall...


    Sorry Herr Gleich, sie betrachten das Problem zu sehr aus ihrer persönlichen Sicht und vergessen die abweichenden Nutzungsverhalten....

    Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.

  • Ich nutze Calimoto seit ich die Pan habe.
    Das mit dem Hardware-Problem habe ich ganz einfach gelöst:
    Ich habe ein gebrauchtes Zweithandy komplett konfiguriert dabei. Das hat auch den Vorteil, dass ich mit dem Zweiten fotografieren kann, ohne die Routenberechnung zu unterbrechen.

    Ich wünsche jedem trockene Füße und warme Hände GOO
    Es grüßt der Waldschrat

  • Wenn man weis wie man Basecamp benutzt, lösen sich (fast) alle Probleme in Luft auf. (DAS muss man natürlich wissen und auch umsetzen). Zudem ist es hilfreich zu wisen, in welchen Grenzen eine Software funktioniert und das sie sich NICHT an den User verbiegt).
    Das die Intuitive Benutzung von Garmin Software Geräten schon lange keine mehr ist, muss man eben auch wissen.
    Es stimmt das Garmin sehr oft einen groben Scheißdreck zusammen routet. Wenn man sich dann auf die Fehlersuche macht, stellt man zu 98% fest, das dass Problem VOR dem Monitor saß.


    Am Ende haben Samtphones wegen mangelnder Implementierung auf dem Mopped eigentlich nix zu suchen.
    BMW, Ducati und KTM fangen grade an, das mit großen TFT Displays und eigenen Apps zu ändern. Aber bis das mal auf dem schlechten Garmin Niveau ist, werden noch etliche Sommer ins Land gehen

    Gruss Andi


    "Früher hatten wir 5ex, Drugs and Rock'n Roll. Heute haben wir Rauchverbot, Frauenquote und Laktoseintoleranz!"(H.E. Balder)

  • ".. haben Samtphones wegen mangelnder Implementierung auf dem Mopped eigentlich nix zu suchen" ... räusper


    Ich habe vorm letzten Winter komplett auf Smartphone- Navigation umgestellt und kann mir den Schritt zurück nicht mehr vorstellen; die Vorteile überwiegen die Nachteile bei weitem - für mich! Kurze Gewöhnungsphase in Regionen, die man gut kennt, dadurch lässt sich die Navigationsqualität sehr gut einschätzen und man lernt schnell die Macken der in Frage kommenden Anwendungen kennen. So kommt man schnell auf seine Standard- App, alles andere ist gut als Backup oder fliegt ganz raus. Ich bin kein Freund von langen "Rumbauereien", verwende eher praktisches und möglichst universelles Equipment; bei mir sieht man nur Ram Mount und die über Jahren bewährten Brodit Halterungen. Navigation läuft auf einem separaten (älteren) Smartphone, geht online über das primäre Smartphone via BT Tethering; Verbindung steht in Sekunden .. und hält.


    Das Ganze funktioniert sehr zuverlässig bei Wind und Wetter, Hitze und Kälte, Schnee und Dauerregen, das ".. hat auf dem Mopped eigentlich nix zu suchen" würde ich also so nicht unterschreiben ;-)


    Schöne Grüße, Wolle





    Passionierter Biker :p
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  • Was für ein Glück, das wir nicht alle einer Meinung sind....:mrgreen:


    Mit Implementierung meinte ich eigentlich die, an neuen Motorrädern, vorhandene Software mit Bedienschalter/Wheel etc, wo das Navi direkt in die Bedienung eingebunden ist.


    P.S: Mit Google Maps (oder anderer Software) läst sich die Route vorab am PC Planen und dann als gespeicherte Route aufrufen?

    Gruss Andi


    "Früher hatten wir 5ex, Drugs and Rock'n Roll. Heute haben wir Rauchverbot, Frauenquote und Laktoseintoleranz!"(H.E. Balder)

  • .. genauso ist es, Andy, deshalb habe ich das "für mich" nochmal extra betont ;-) :lol:.


    Ja, erstellte Routen in der Cloud stehen umgehend allen Devices zur Verfügung, ohne Nacharbeit .. das ist vielleicht der größte Mehrwert. Google Maps verwende ich nicht zur Navigation, mein Favorit im Backend ist seit Jahren MyRoute .. kostet mittlerweile "3 Euro", aber besser und variantenreicher geht`s kaum

    Passionierter Biker :p
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  • " BMW, Ducati und KTM fangen grade an, das mit großen TFT Displays und eigenen Apps zu ändern."
    Hmmm, die großen Hersteller greifen auf bestehende Geräte am Markt zurück. Die erfinden das Rad nicht neu, die bauen keine eigenen wasserdichten Geräte. Z.B. die große AJP hat ein Samsung Tablet montiert. Und wo ist nun in Bezug auf Wasserdichtigkeit der Unterschied zwischen einem Tablet und einem Handy?????
    Als Haupthandy nutze ich ein Doogee S 60, das sollte nun ausreichend wasserdicht sein.


    "Eigene Apps": ja klar. Die brauchen die Hersteller. Die sparen sich nämlich das Gewicht und die Kosten eines Tachometers und Drehzahlmessers. Und die sparen sich den Platz dafür am Lenker. Und schon kann man auch mit einem riesigen Tablet arbeiten.

    Ich wünsche jedem trockene Füße und warme Hände GOO
    Es grüßt der Waldschrat

    3 Mal editiert, zuletzt von Waldschrat () aus folgendem Grund: Eigene Apps dazugefügt

  • Wolle und Viktor reisen schon länger stets mit Smartphone. Victor mit Scenic, ob es das schon für Android gibt, weiss ich nicht, tuts derzeit nur im Apfel. Ich habe inzwischen an der Frau-Strom auch einen Handyhalter mit Bordstromanschluss für mein Sygic, was ich mal günstig schiessen konnte.


    Ich habe folgende Apps recht intensiv getestet:


    1. MapFactor GPS Navigation

    • sehr stabil
    • verwendet OSM-Karten (optional zum Kauf aber ohne Update-Berechtigung auch TomTom-Karten)
    • optisch etwas altbacken
    • importierte Routen kann man prima strukturieren
    • Straßenpräferenzen einstellbar
    • Routing selbst jedoch häufig recht "eigenwillig"



    2. Sygic

    • verwendet Tom-Tom-Karten
    • super Anzeige von Kurven
    • viele Zusatz-Features wie z.B. Vorabanzeige von Geschwindigkeitsbegrenzungen
    • Wegpunkte werden auf Grund des itf-Formats nur durchnummeriert (am PC vergebene Bezeichnungen werden bereits bei Konvertierung entfernt)
    • daher auch keine Unterscheidung zwischen Zwischenzielen und Durchfahrten
    • stürzt (zumindest bei mir) auf mehreren Smartphones gelegentlich ab, was das aus meiner Sicht größte Manko ist. Man muss aber ehrlicherweise hinzufügen, dass der Import von itf-Dateien "offiziell" nicht unterstützt wird.


    3. CoPilot EU

    • sehr stabil
    • namentlich benannte Zwischenziele werden auch als solche angezeigt und es wird zwischen Durchfahrten und Zwischenzielen unterschieden
    • Kartendarstellung (besonders im Gebirge) nicht so präzise wie bei Sygic
    • aber: seit ca. einem Vierteljahr wurde die Option, Fahrzeugprofile zu bearbeiten (also z.B. Autobahnen oder unbefestigte Straßen zu vermeiden) entfernt.


    persönliches Fazit
    Bisher war CoPilot mein Favorit, da das Routing optimal war und das Programm stabil läuft. Durch das Entfernen der Straßenpräferenzen hat es sich für mich aber weitestgehend disqualifiziert.
    Wenn es in die Berge geht, scheint Sygic eigentlich am besten geeignet. Jedoch hätten meiner Meinung nach die Entwickler mehr Zeit in Richtung Stabilität als Funktionsumfang investieren sollen.
    MapFactor ist daher eine auch von mir zu Unrecht unterschätzte Software, was neben dem manchmal eigenwilligen Routing wohl zunächst dem altbackenen Design geschuldet ist.


    Übrigens verwende ich im Auto noch ein "richtiges" Navi. Ein Premium-Gerät aus dem Hause Garmin. Über zu seltene Abstürze kann ich mich auch nach mehreren Gerätegenerationen nicht beklagen. :-?


    Guten Rutsch!

    Gruß

    Lunix

    3 Mal editiert, zuletzt von lunix ()

  • Stiftung Warentest Februar Heft 2019


    Vergleich app contra navi, aber nicht motorradspezifisch.


    Grobergebis: Vielfahrer nehmen ttgo6200, ähnlich gut und 200€ billiger ist Garmin Drivesmart 5, aber langsamste Routenberechenung.
    Gelegenheitsnutzer nehmen eine app, nämlich ttGo Mobile, flotter sei Google maps