aktuelle Reifen für die ST1300

  • Na klar, viel habe ich nicht mehr drauf. Aber es sind mehr als 1,6 mm. Und sooo langsam fahre ich nun auch nicht. Bei einem Treffen in der Vergangenheit bin ich erst zu dir und dann sind wir mit mehr als 10 Motorrädern zum Treffen gefahren. Diese Fahrt war flott und entsprach auch fast meinem normalen Fahrstil. Den 1. Satz Reifen habe ich bei 15TKM wechseln müssen. Na ja, freue mich schon auf " Dodenau ". Bis dann.

  • Ab dem 01.01.2020 entfällt auch für Motorräder die Reifenbindung. Voraussetzungen sind, dass die Spezifikationen der serienmäßigen Reifen eingehalten werden und der neue Reifen nach dem 31.12.2019 produziert wurde.
    Wenn Interesse besteht, kann ich den Inhalt des VkBl. auch einstellen.

  • Entfall der Reifenbindung an Krädern unter bestimmten Voraussetzungen ab dem 01.01.2020.
    Quelle: VkBl. 2019 S. 530


    Aus urheberrechtlichen Gründen darf ich leider nicht einfach das Verkehrsblatt hier 1:1 abbilden. Deshalb beschränke ich mich auf das Wichtigste.


    Ausnahmslos beziehen sich die neuen Handlungsanweisungen nur auf Reifen, die nach dem 31.12.2019 (siehe DOT-Kennzeichnung) hergestellt wurden.


    1. Fahrzeuge mit einer EG-Typgenehmigung (ohne Veränderungen, die Einfluss auf die Rad-/Reifeneigenschaften oder deren notwendigen Freiraum haben)


    Fall 1a: Gleiche Reifengröße anderer Hersteller. Erlaubt, wenn:
    - gleiche Reifenbauart
    - gleiche Größenbezeichnung sowie
    - alle übrigen Parameter wie beispielsweise Tragfähigkeitskennzahl oder Geschwindigkeitskategorie gleich oder höherwertig sind.


    Fall 1b: Abweichende Reifengröße innerhalb der freigegebenen Reifengrößen (COC Papier). Erlaubt, wenn:
    - nicht schmaler oder breiter als im COC Papier angegeben
    - identischer Abrollumfang
    - alle übrigen Parameter wie beispielsweise Tragfähigkeitskennzahl oder Geschwindigkeitskategorie gleich oder höherwertig sind.


    Achtung! Bei allen anderen Konstellationen, Nationale Typgenehmigung (§ 20 StVZO), Einzelbetriebserlaubnisse (§ 21 StVZO) oder technischen Änderungen, die Einfluss auf den Freiraum der Räder bzw. dessen Eigenschaften haben, bleibt es bei der Reifenbindung.

  • Hallo zusammen,



    ist schon jemand die Road 5 GT gefahren? Meine braucht auch demnächste neue Pellen und ich schwanke zwischen den beiden MPR5GT und CRA3. Den letzteren hab ich nun schon 2 Sätze gefahren und bin hochzufrieden damit. Der 4GT war im Regen besonders gut, aber nach meiner Erinnerung nicht so zielgenau sportlich zu fahren wie andere. Sowohl der Dunlop Road Smart 3, als auch der CRA3 und der MZR8 waren in der Beziehung besser.




    Wenn der MPR5GT das Manko ausgleichen würde, würd ich's gern mal versuchen.

    Ignoranz ist die Summe aller Maßnahmen die man ergreift, um bestehende Tatsachen nicht sehen zu müssen (Sandra Pulsfort)
    Gesellschaft wächst mit dem Diskurs, und nicht mit Zensur (Ole Nietsch).

  • Moin,
    ja, die Michelin Pilot Road Reihe ab dem 3er sind bei Regen und bei Kälte (also Wetter wie jetzt, und kälter) eine absolute Referenz. Ich bin noch nichts Vergleichbares gefahren.


    Den Pilot Road Nachfolger Road 5 (ob mit oder ohne GT weiß ich nicht) bin ich mal Probe gefahren auf einer CBF1000 - sicherlich nur sehr bedingt vergleichbar mit einer 13er Pan. Der Reifen war ziemlich am Ende seiner Lebenserwartung und fuhr sich richtig mies.


    Okay, jeder Reifen nimmt an positiven Handlingseigenschaften mit zunehmender Laufleistung ab, das ist normal. Und ebenfalls klar - es kommt dann noch drauf an wie der Reifen abgefahren wird. Die CBF1000 jedenfalls, für deren Erwerb ich mich interessierte, wurde offensichtlich meist geradeaus oder viel auf Autobahnen bewegt. Das Profil hatte in der Mitte augenscheinlich in etwa die gesetzlich zulässige Mindestprofiltiefe erreicht, hinten vielleicht sogar schon unterschritten.


    Mit meiner Frau als Sozia war ich auf der CBF keine 15 Minuten unterwegs, habe keine Linie so getroffen wie ich sie angepeilt hatte und fühlte mich in Kurven unsicher, wie ein Fahranfänger. Ich kann mich wirklich nicht erinnern, schon mal mit einem derart unfahrbaren Mopped unterwegs gewesen zu sein (abgesehen von Fahrten mit einem Plattfuß vielleicht). Selbst die alten "Holzreifen" von Metzeler (ME33, ME99 etc.) habe ich nicht so schlimm in Erinnerung. Die Probefahrt wirkte auf mich so nachhaltig, dass ich nicht nur die eigentlich für ihr solides Fahrwerk bekannte CBF1000 nicht kaufte (ok, es gab auch noch andere Gründe), sondern von deren Kauf generell Anstand nahm, obwohl die CBF1000 generell dafür eher nichts kann.


    Neu ist der Reifen bestimmt sehr gut. Aber wenn man ihn in der Mitte deutlich mehr beansprucht als außen und meine Erfahrung auf andere Moppeds übertragbar ist, dann ist zu befürchten, dass die Handlingseigenschaften sehr schnell und rapide abnehmen.


    Aber auch ich bin gespannt auf andere Erfahrungen . . .

  • also beim Road 5 behauptet Michelin ja sogar selbst, dass der nach 5000km noch so gut sein soll wie der Road 4 neu. Ich denke, ich probier's mal aus.

    Ignoranz ist die Summe aller Maßnahmen die man ergreift, um bestehende Tatsachen nicht sehen zu müssen (Sandra Pulsfort)
    Gesellschaft wächst mit dem Diskurs, und nicht mit Zensur (Ole Nietsch).