Fahrverbote - als neues Gesetz im Anmarsch?

  • dazu kommt durch immer mehr elektrifizierte Fahrzeuge wird der Absatz von Treibstoff irgendwann weniger. Das bedeutet höhere Spritpreise* und ein ausgedünntes Tankstellennetz - da der Verkauf von Sprit allein irgendwann nicht mehr die Familie satt macht - besonders in den Gegenden, wo wir gerne fahren. Es wird weniger Mechaniker geben, die noch einen Vergaser synchronisieren können - und die paar, die es können, werden sich ihr Wissen vergolden lassen. Es wird keine Ausbildung in Motorentechnik mehr geben, vielleicht nur noch um Museumsfahrzeuge am Leben zu halten - als Wochenendkurs, wie heutzutage bei der Dampflok.

    Vielleicht sollte ich mir die Anschaffung des Viertmopeds noch einmal überlegen.


    * zum Spritpreis kommt ja auch noch der CO² Aufschlag

    Ich wünsche jedem trockene Füße und warme Hände GOO
    Es grüßt der Waldschrat

  • ....die noch einen Vergaser synchronisieren können.....

    Die dazugehörigen Fahrzeuge sind üblicherweise älter als 20 Jahre (siehe ST 1100) - wie viele sind davon noch im Werkstattmarkt?

    Es gibt Wissen, dass nur noch von wenigen spezialisierten Fachbetrieben benötigt wird....da auch die Anzahl der Kunden immer kleiner wird.



    Ralle

    Es ist keine Rede von einem generellen Wochenend-Fahrverbot.... wenn man einen Eimer Wasser wegschütten muss, wird nicht die ganze Badewanne ausgeleert.


    Siehe die Forderung in Punkt 7 https://www.bundesrat.de/Share…_blob=publicationFile&v=1

    Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann vor allem das Recht, anderen Leuten das zu sagen, was sie nicht hören wollen.

  • Die grosse Frage ist aber auch, wenn es ein Wochenendfahrverbot geben sollte, wie ist dann die Steuerfrage geklärt, denn ich zahle ja für jeden Tag des Jahres Kfz-Steuer fürs Motorrad, dann müssten ja die Wochenenden abgezogen werden, was der Staat natürlich grosszügig vergessen wird, da ihm sonst sehr viele Gelder verloren gehen, ist nur mal so ein Gedanke.


    Gruss Ralph

    Besser hätte ich es nicht ausdrücken können, genau meine Meinung!

  • Die grosse Frage ist aber auch, wenn es ein Wochenendfahrverbot geben sollte, wie ist dann die Steuerfrage geklärt, denn ich zahle ja für jeden Tag des Jahres Kfz-Steuer fürs Motorrad, dann müssten ja die Wochenenden abgezogen werden, was der Staat natürlich grosszügig vergessen wird, da ihm sonst sehr viele Gelder verloren gehen, ist nur mal so ein Gedanke.


    Gruss Ralph

    Hallo Ralle,


    wie beim Saisonkennzeichen. Nur werden dann halt ca 52 Samstage und Sonntage sowie Feiertage abgezogen - im ersten Jahr sparst ein bisschen-%- und dann kommt ZACK ein Steuerzuschlag und wir zahlen ein bisschen mehr wie 2 Jahre davor :mrgreen:


    Vielleicht wirds auch nur pauschal (gerade wegen den Feiertagen die ja zum Teil nicht bundeseinheitlich sind!) eine kleine Senkung geben - aber im Jahr darauf holt sich daß das Finanzamt wieder. So sicher wie's Amen in der Kirche:-?


    BTW, die KFZ-Steuer im Hinblick auf die kompletten Steuereinnahmen unseres Staates sind nicht mal unter den Top10 gelistet...https://www.smartsteuer.de/blog/2018/10/09/die-12-dicksten-steuerquellen-des-staates/


    "Peanuts", wie ein Bankster sich mal ausdrückte...


    Platz 12. Am meisten Mehrwertssteuer/Umsatzsteuer, und da wäre (Im Vergleich zu unseren europäischen Nachbarn) deutlich mehr drin. Und ich glaube das wird NACH der nächsten Bundestagwahl ALS wichtigster Punkt auf dem Programm stehen und es ist egal welche Koalition oder Partei uns regiert. Vielleicht sogar noch zum 1.1.22. :oops:


    Ich möchte nicht unken, aber das Ziel wird irgendwo um die 25% werden. In 2 Schritten, damit's Otto nicht so auffällt -%-


    Es würde mich wirklich freuen, wenn ich mich da täusche. Den das unsere Schönen und Reichen (Und die GANZ SCHÖN REICHEN:lol:) ihr Scherflein dazu beitragen - daß war noch nie in der gesamten deutschen Gesichte der Fall.