Beiträge von XS Michael

    Na ja - dass ich mein Motorrad "kränken" ;-) könnte, davor hab ich keine Angst. Mal abgesehen von der Schreibweise dieses Worts möchte ich darauf hinweisen, dass ein verlängerter Seitenständer sich nicht gescheit hochklappen lässt. Ich habe lange damit rumprobiert und ihn dann letztlich zurückgegeben. Ich sehe keine Chance, so etwas zu verwenden.

    Grüße, Michael

    Hallo

    kurzes Feedback zum Michelin Road 6: Wir haben den auf der PAN und der V-Strom. Er hält auffallend länger als frühere, andere Reifen. Michelin hat da wohl eine Gummimischung, die deutlich langsamer abbaut. Vor allem in der zweiten "Lebenshälfte" des Reifens wird der Verschleiß sehr gering. Ohne dass ich dabei was Negatives über die Haftung (auch bei Nässe) sagen könnte. Bei der V-Strom hatten die Reifen etwa 15.000 km und waren noch nicht verschlissen (wir haben sie trotzdem gewechselt) - bei der PAN hält der hintere natürlich nicht so lange, Aber auch deutlich über 10.000 km. Ich bin sehr zufrieden.

    Grüße, Michael

    Hei Gutemine (bin grad zu faul, nach Deinem Klarnamen zu suchen),


    ums Streiten gehts mir auch nicht ;-) Für mich wars nur ne Selbstverständlichkeit, dass "wir alte Hasen" (wenns um die PanEuropean geht, dann scheints wohl kaum junge Hasen zu geben ;-)) die Basics eh schon kennen.


    Was mir völlig neu war: Die SKF - Simmeringe. Und die scheinen wirklich einen Unterschied zu machen - beim Losbrechmoment, der Dichtigkeit (auch bei leichten Macken auf dem Standrohr) und der Langzeithaltbarkeit. Übrigens: Vor 7 Jahren hat Wilbers die noch nicht verwendet, sondern die schwarzen Standarddinger eingebaut. Dass die SKF mehr kosten ist ja dann absolut vernachlässigbar wenn es funktioniert. Zu der Frage der verfügbaren Größen ... Wenn Wilbers sagt, er verbaut "nur noch" diese - dann muss es die meisten gängigen Größen wohl geben. Die V-Strom 650 und meine PAN gibts jedenfalls.


    Ich wünsche allen ein schönes Herbstwochenende


    Michael

    Guten Morgen Gutemine,


    lass uns hier über die Optimierung einer korrekt montierten und intakten (z.B. nicht verbogenen) Gabel sprechen. Meinetwegen sogar von einer fabrikneuen Gabel, die über Bodenwellen hoppelt und sich nach einer Kur beim Fahrwerksspezialisten viel besser fahren lässt. Denn genau das war gestern auch ein Thema- das war zwar "nur" ;-) ein Harleyfahrer der das gesagt hat - aber trotzdem.


    Es stimmt nicht, dass man ein verändertes Losbrechmoment / Ansprechverhalten nur dann merkt, wenn man von "defekt/falsch montiert" auf "intakt/richtig montiert" wechselt. Wenn es sooo einfach wäre, hätte sich Wilbers die vielen Jahre der Forschung und Optimierung sparen können ;-)


    Übrigens: Solche Dinge wie "Losbrechmoment" werden objektiv auf dem Prüfstand gemessen - da reden wir also nicht nur über subjektive Eindrücke ;-)


    Ich bin nur ein Laie in diesen Dingen. Aber ich habe keinen Grund, das was ein Fachmann wie Herr Wilbers sagt, anzuzweifeln - ich glaube es. Und das verbesserte Fahrverhalten nach einer Fahrwerksoptimierung ist spürbar und wirkt sich nicht nur auf der Rennstrecke aus.


    Viele Grüße aus Nordhorn,


    Michael

    Das Losbrechmoment hängt an vielen Komponenten. Gleitbuchsen, Simmeringe, Öl, Luftpolster, Qualität der Oberfläche der Standrohre ,,,, mehr fällt mir gerade nicht ein - ich will damit nur sagen: Viele Komponenten bestimmen die Qualität der Gabel. Viele. Deswegen kann man (laut Wilbers) auch nach vielen Jahren noch Verbesserungen erzielen. Und diese sucht er.

    Hallo an euch


    Ich war heute eine Weile bei Wilbers / Nordhorn und habe 2 ausgebaute Gabeln (von der V-Strom 650 meiner Frau und von meiner PanEuropean 1300) überholen lassen. Bei der PAN war es schon 2. Mal - das erste Mal ist aber schon 7 Jahre her.

    Ich habe dann während der Wartezeit mit Herrn Wilbers recht lange einige Dinge besprochen und interessante Informationen bekommen, die ich gerne an euch weitergebe. Soll keine Reklame werden - ich möchte nur was weitergeben.


    • das neue Firmengebäude von Wilbers ist deutlich größer als das was ich vor ein paar Jahren kennengelernt habe - da war ich schon überrascht. Wilbers ist nicht der einzige Fahrwerksspezialist in Deutschland - aber ich glaube, er ist einer der größten. Insofern sicher eine gute Adresse wenn es ums Fahrwerk geht.
    • Neu für mich war, dass Wilbers inzwischen auf Gabelsimmeringe von SKF schwört und nur noch diese verbaut. Laut seiner Aussage sind diese im Losbrechmoment und Dichtigkeit allen anderen Produkten deutlich überlegen. Auch wenn sie teurer sind lohnt sich das also.
    • Seine (Vergleichs) Tests zum Öl (wo er mit einer Firma in Rotterdam zusammenarbeitet) lassen darauf schließen, dass auch die Öl-Additive eine große Rolle beim Losbrechmoment spielen. Unterschiedliche Hersteller des Gabelöls ergeben daher unterschiedliches Verhalten beim Losbrechmoment.
    • Wenn sich jemand neue Standrohre per Internet kaufen will, so lautet seine Empfehlung: aus italienischer Fertigung, weil die bessere Chromqualität als polnische und chinesische haben. All diese Produkte haben sie bei Wilbers schon getestet
    • die Überholung einer ausgebauten Gabel kostet heute deutlich mehr als vor 7 Jahren (jetzt mit Verschleißteilen und vollem Service ungefähr 350.- €) - für mich ists aber immer noch jeden Cent wert. Ich bin sicher, dass ich nach dem Einbau das berühmte "neue Motorrad" habe :-)
    • Ich habe schon länger eine Nivomat-Federbein drin und viele Kilometer damit gefahren. Eine Info von Wilbers zur Haltbarkeit: Solange es noch einwandfrei hochpumpt wenn man es mit 2 Personen belastet, solange ist es noch in Ordnung. Erst wenn das nicht mehr funktioniert muss es repariert werden.


    Ich hoffe, dass manches nützlich ist für manche von euch,


    Viele Grüße


    Michael

    ich würde das Moped alle 6 Wochen mal für 5 min. laufen lassen, vg

    Ich hatte gedacht, es sei allgemein bekannt, dass der Verschleiß in der Startphase vergleichsweise hoch ist. Immer wieder "mal kurz laufen lassen" ist daher ganz bestimmt keine gute Idee :(