Beiträge von Moppedtouri

    Nach Schwein-Schmerigge ist nun also auch noch Prolo insolvent.

    Schade, aber wer weiß - vielleicht geht es ja doch noch weiter.

    Vor wenigen Wochen war mir bereits aufgefallen dass mir alle Vorteile der Karte entzogen wurden und ich plötzlich als Kunde bei Prolo gar nicht mehr existent war. Erste Vorboten?

    Sollte Prolo endgültig das Handtuch werfen, dann scheint Tante Luise somit (fast) konkurrenzlos zu sein. Steigende Preise sind wohl bald schon zu erwarten.

    Ist das Fahrrad-Kettenspray auch elektrisch leitend?

    Wenn nicht könnte es sein, dass das Problem Dich als wieder einholt.

    Auf die Kontaktplatte, wo die Feder die Kugel aufdrückt, sollte - wie schon gesagt wurde - besser Kontakt60 drauf statt Schmierstoff.
    Ich drücke Dir dennoch die Daumen dass es hält.

    Mein 'Tipp wäre zunächst mal alle die Stromzu- und -abfuhr des Killschalters betreffenden Steckverbindungen zu öffnen und dort mal nachzuschauen (Stichworte Oxidation, lose Klemmung).

    Erst wenn sich dort nichts findet würde ich die die rechte Armatur mit Killschalter aufschrauben, reinigen und untersuchen, ggf. reparieren und dann schmieren.

    Ich hatte mal ein ähnliches Problem mit einer VFR. Deren Schalter müssten ähnlich, wenn nicht gleich sein.

    Dort war am Killschalter innen tatsächlich ein Kabel an einem Lötpunkt ab. Alles penibel gereinigt, ein/zwei Millimeter Kabel abgeschnitten (so dass das Kabel frisch und sauber, aber noch lang genug war), neu verlötet und danach war alles wieder gut.

    Ich fürchte ich muss auf die Kaffeespende verzichten. Bis seit mehr als einer Woche Corona-positiv und würde den Kaffee aktuell ohnehin nicht genießen (schmecken) können.

    Sorry . . .


    01. Waldschrat mit Frau

    02. Pistel (wenn das Wetter passt)

    03. hondo (Kaffee statt Regen😁)

    04.

    Na ein Kaffee reizt mich dann natürlich über die Maßen.

    Zwar komme ich am Freitag (10.09.) aus dem Urlaub zurück, aber auch bei mir sollte es am Samstag passen - wenn das Wetter passt.


    01. Waldschrat mit Frau

    02. Pistel (wenn das Wetter passt)

    03. Moppedtouri (wenn das Wetter passt)

    04.

    Das ist bereits Korrosion. Lässt sich aus meiner Erfahrung heraus wesentlich schlechter behandeln als Korrosion an Stahl.
    Hier fehlen mir echte Erfahrungswerte. Ich habe zwar Aluminiumpolituren, und die helfen auch in geringem Umfang. Aber weg bekommen habe ich Korrosion an Alu zumindest niemals mehr vollständig.
    Bei Alu ist Vorbeugung (ganz besonders aufpassen wegen Feuchtigkeit und Salz) das A und O.
    Aber bestimmt haben Andere noch ein paar wertvollere Tipps.

    Einlegen in Zitronensäure.
    Dann mit einer Messingbürste nachbehandeln. Bei Stahldrahtbürsten ist anschließend womöglich nicht nur der Rost weg.
    Messingbürsten gibt es auch als Aufsätze für Bohrmaschine, Akkuschrauber oder Dremel.

    Oh Mann Werner, da sagst Du was - genau das Gleiche ist mir vor rund 20 Jahren passiert, damals mit einer VF1000.

    Ich fuhr mitten hindurch, hatte aber niemanden getroffen. Von diesem Glück zehre ich heute noch.

    Hätte es mich erwischt würden meine Überreste vermutlich immer noch dort liegen - einsame Gegend im Spessart, meterhohes Gras . . .

    Moin,


    es ist etwa 40 Jahre her und ich fuhr mit meinem ersten "richtigen" Motorrad nachts auf einer Landstraße im Dezember.

    Es war ca. 22 Uhr, ziemlich kalt aber trocken. Ich war frisch verliebt und die neue Freundin saß hinten drauf. Wir wollten in der nächsten Stadt einen Cappuccino trinken.

    Auf der völlig unbeleuchteten Landstraße sah ich, wie ca. 250m vor mir ein Auto auf die gleiche Straße in die gleiche Richtung einbog. Ich fuhr etwa 80 km/h schnell und näherte mich sehr schnell dem Auto. Als der Abstand noch etwa 50m betrug beschleunigte ich leicht, setzte ich den Blinker links und wechselte auf die Gegenspur. Weit und breit war kein anderes Fahrzeug in Sicht.

    Dann kam der Moment wie Du, Wayne, ihn geschildert hattest: Das Fahrzeug vor mir auf der rechten Spur setzte den Blinker nach links und bog unmittelbar danach ab. Ich hatte nicht die geringste Chance, keine Zeit mehr zu hupen oder auszuweichen oder zu bremsen.

    Wir waren Zivi bzw. FSJ'lerin und hatten wenig Geld, und damals war die Auswahl an Motorradschutzbekleidung noch sehr dürftig und sehr teuer (wir hatten keine).

    Ich überstand den Aufprall leicht verletzt, allerdings mit Prellungen am gesamten Körper. Ich konnte zwei oder drei Nächte vor Schmerzen kaum schlafen weil ich keine geeignete Position fand.

    Meine Freundin hatte weniger Glück. Sie hatte einen offenen Unterschenkelbruch, das Schlüsselbein war durch und einen Tag nach dem Unfall - weil nicht mehr ansprechbar - wurde sie mit Verdacht auf Hirnblutung in eine Spezialklinik gebracht.

    Das Ganze entpuppte sich zum Glück bald als Knochenmarksembolie, sie wurde wieder vollständig gesund - aber das dauerte.

    Ich stand damals noch am Anfang meiner Moppedkarriere und gab das Fahren erst mal auf, während ich darüber nachdachte, ob ich überhaupt noch mal auf's Mopped steigen sollte.

    Erst ein Jahr später kaufte ich mir wieder ein Motorrad.


    Eine Erkenntnis habe ich daraus gewonnen - es gibt den Moment, an dem kannst Du nichts mehr machen - vielleicht noch aufstehen und sich auf die Fußrasten stellen, damit man nicht frontal im Auto landet, wo aber bremsen oder Ausweichen nichts mehr nutzen. Es wird einem klar noch bevor es kracht.

    So richtig vorbereiten kann man sich darauf eigentlich nicht.

    Man kann aber regelmäßig Motorradtrainings absolvieren um sein eigenes Können und die Beherrschung des Moppeds zu optimieren, damit man im Ernstfall optimal gewappnet ist.

    Hannes, ich kann's aber schlecht umfahren weil ich da wohne. 0))((0
    Aber die Kernbotschaft habe ich schon verstanden.

    Da ich jedoch am liebsten weit weg von großen Städten fahre, sehe ich da keine Notwendigkeit, um- bzw. aufzurüsten.

    Für meine Belange reicht es, mit den Unzulänglichkeiten kann ich leben.