Beiträge von Maigo

    Lieber Halo#3,


    na klar ist die 13er die rechtmäßige (und würdige) Nachfolgerin der 11er. Von der moderneren Technik her sowieso. Mein Vergleich mit Großrollern bezog sich ja ausschließlich auf die Frontoptik. Bin ja selber jahrelang gerollert und schon oft "aus Versehen" gegrüßt worden. War immer herrlich, wenn man dann die Gedanken "Scheiße! Roller!!" förmlich im Rückspiegel gesehen hat.

    Übrigens: so eine Killerfrau habe ich auch. (Aber sonst total lieb!) Ich denke auch, dass meine Dicke mein endgültiges Moped ist. Bin froh, dass ich sie habe und freue mich auf sechsstellige Kilometerzuwächse.

    Liebe Paner,


    geht das nur mir so? In einer Motorrad Reisezeitschrift fand ich einen Vergleichstest der Gold Wing DCT 2020 mit der Indian Challenger Ltd. Als ich die Bilder der GW sah, dachte ich, hoppla, da haben sie ja Fotos von einer neuen 1100er verwendet.

    Tatsächlich ist diese Wing quasi der sportive Bruder des gemütlichen, etwas adipösen alten Herrn, als den ich die Wings bisher wahrgenommen habe. Zur Technik will ich hier gar keine Worte machen. Honda eben. State of the art. Best ever. Punkt.

    Aber es soll mir kein Honda Entwickler erzählen, er habe beim Design kein Auge in die hinterste Ecke des Designerschuppens geworfen, wo noch eine ehrwürdige Touren-Omi namens 11er ST verständnisvoll vor sich hin grient. Wie schon bei den Dosen (Fiat 500, Chevy Camaro, Ford Mustang) gerne die seligen Designperlen zitiert werden, so scheint es nun auch bei Honda zu sein.

    Unverkennbar erinnert die Linienführung an die ST 1100. (Die 13er sieht für einen Klassiker viel zu modern aus und wie die großen Ks von BMW eher wie ein Großroller, so dass ich beim Grüßen meistens zu spät bin) Sorry liebe 13er-Fahrer! Selbst der Sechser-Boxer wurde so verpackt, dass er fast wie ein V-Motor rüberkommt, die Verkleidung-Sitzbank-Koffer-Linien sind fast identisch und selbst die Blinker in den Spiegeln sind beinahe Original-11er. Wenn mir diese Wing entgegenkommt, werde ich zuallererst an eine 11er denken, deren Besitzer ein leidenschaftlicher Licht-Verzangler ist.

    Leider ist Honda diesen Weg nicht konsequent gegangen. In die Koffer passt kein Helm! Geht. Gar. Nicht! Deshalb wird die flache Linie dieses schönen Mopeds wohl viel zu oft mit Dixieklos verschandelt werden, um dem Knitterfreien einen temporären Unterschlupf zu gewähren. Uuuuuund: das verkrüppelte niedrige Ding vor dem Fahrer schützt dessen Heldenbrust wohl vor Mücken, taugt als Windschutz aber gerade mal so viel wie eine Corona-Maske. Das kann Honda definitiv besser! (Siehe ST1100, die halt noch ein echtes Tourenschwein ist) Der größte Vorteil eines echten Tourers ist doch gerade der, dass man seine komplette Straßenritterrüstung bequem verstauen kann und sich in Badelatschen und kurzen Hosen zu den durchgeschwitzten Gebückten ins Café Biergarten setzen kann.

    Fazit: wenn es in Zukunft dickere Koffer und eine höhere Scheibe für die Wing gibt und ich irgendwie zu einer größeren Menge Geld komme (seeeeehr unwahrscheinlich!) dann wäre das durchaus mein Moped.fullsizeoutput_a2b.jpeg

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    Eine kleine Polemik:,


    es gibt ein gutes Mittel um diese üble Wegelagerei zu einem zahnlosen Tiger werden zu lassen: Regeln einhalten. Als Ex-Berufskraftfahrer mit über 40 Dienstjahren auf der Wirbelsäule musste auch ich lernen, dass persönliche Freiheit sich nicht mit der STVO verträgt. Hat mich (früher) auch so manche Mark gekostet. Ist mir irgendwann zu blöd geworden. Meine Freiheit lebe ich seitdem im Sport und in der Literatur aus. In der Dose oder auf dem Moped bin ich ergebener Untertan. Der Staat verdient auch so genug an mir. Lieber MES: Den Begriff der Alltagssünden finde ich irgendwie lustig. Definiere das. Wenn bei mir im Dorf jeden Tag einer ermordet wird, ist das dann auch eine Alltagssünde? Es scheint, als falle uns das Einhalten von Regeln ungemein schwer. Oder liegt es an mangelnder Konzentration, weil die modernen Verkehrsmittel und Kommunikationsmedien längst zu faszinierenden Unterhaltungs- und Ablenkungsspielzeugen geworden sind? In einem 34 PS Käfer Baujahr 1963 gab es drei Knöpfe und ein einziges Rundinstrument. Es blieb einem gar nichts anderes übrig, als sich auf den Straßenverkehr zu konzentrieren.

    Technisch wäre alles machbar: automatische Handyabschaltung beim Starten des Motors, Verbot von Tempomaten. (Welche die Hauptursache für die verheerenden Unfälle am Stauende sind, weil der Fahrer selig schlummert und die 40-Tonnen-Granate ungebremst ganze Familien ausrottet.) Genauso wie die Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit auf 50 km/h bei Gebrauch der Nebelschlussleuchte. Garantiert würde die keiner mehr vergessen auszuschalten. Aber da sind die Autoindustrie und der ADAC auf Zack. Freie Fahrt für freie Mörder. Oder so ...

    Oje, seit ich nur noch halbtags arbeite, habe ich definitiv zu viel Zeit zum Nachdenken ... Sorry.

    Ja die Muchachos wurden für das mexikanische Klima gebaut. Meiner hatte kaum Rost, dafür ist ihm gleich das ganze Vorderrad weggeflogen. Dreimalige seitliche Rolle und das wars dann. Ohne Gurte, ohne Kopfstützen, ohne Verletzungen. Mitsamt meiner Moni! Der Nachfolger war ein 1700er Opel Rekord C. Zweitürer mit viel Chrom in Orangerot. Geiles Teil aber gruselig versoffen. Waren ja damals fast alle Dosen. War die Zeit, wo fast jeder einen 2-Liter-Capri wollte. GOO

    Beachte den roten Ford 20m mit Kunstlederdach im Hintergrund! Ich fuhr damals neben meiner XS noch meinen ersten 1200er Käfer Baujahr 1963. (Gleiches Baujahr wie meine Frau) Da wo der Ford rauskommt gehts zum Eis-Oberfeld. Den gibts heute noch und der ist immer noch Kult.

    Ich habe schon lange vor Corona im Schwarzwald gebucht. (06. Juni) Dosenkurzurlaub mit Frau und der besten aller Schwiegermütter. (Die hab ich! Kein Fake!) Der Wirt denkt, das müsste klappen.

    Corona-Lockerungen werden nicht mehr zurückgenommen. Wenn, dann höchstens arg eng begrenzt. Die Leute werden das einfach nicht mehr hinnehmen. die Grundstimmung ist bereits gekippt. Das von den gleichgeschalteten Medien gepredigte "Wir halten zusammen, gemeinsam da durch" ist reine Propaganda. Keine S.. hat zusammengehalten, gemeinsam hat man sich ums Klopapier geprügelt und jeder zweite hat seine Blockwart-Qualitäten ausgelebt. Der Mensch ist dem Menschen ein Wolf. (Thomas Hobbes) und das wird auch immer so bleiben.

    Im September habe ich noch einen Ferienhausurlaub in Südspanien gebucht. 14 Tage grillen, chillen mit eigenem Pool. Zur Not laufe ich dahin ...

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    Danke! Mittlerweile cooler Opa. Bloß krieg ich die heiße Braut nicht mehr aufs Moped. Aber immerhin lässt sie mich mein Hobby ausleben. (Wenn ich den Müll mit runternehme!):mrgreen:

    Kleiner Morgenritt zu Tante Luise. Ich brauchte noch eine Sommerhose. Schönes Teil gefunden. Reduziert. Gewicht ca. 600 gr. Gewicht der Etiketten, Gebrauchsanweisungen und Pflegehinweise: gefühlte 800 gr. (!) 61 Seiten Gebrauchsanleitung, 14 Seiten Pflegehinweise, ein Anhänger "Reduziert". Dazu ein ungefähr 30 cm langer eingenähter Hinweis für das richtige Waschen (33 Sprachen, die alle sagen, dass dieses Teil nicht waschbar ist) Halloooo? Es ist NUR! EINE! HOSE!!!! Mensch! Und wie das so ist bei der Tante: man kauft mehr, als man ursprünglich vorhatte: zum Beispiel habe ich nun endlich eine Maske, die meine Gefühle zur Corona-Hysterie widerspiegelt! Freu mich schon auf das nächste Radarfoto ... Ach ja ... Pan-Fahren macht hungrig. Kaufen ist in Ordnung, mampfen vor Ort eher nicht. Also ab damit in meine mobile Feldküche. Geht doch nix über ein gescheites Tourenmoped. Das Schmink-Köfferchen meiner Dicken hat schon was. Besonders der dumpfe Blubb beim Zumachen. Plastik, aber Honda-Qualität!


    euch allen weiterhin viel Spaß in dieser seltsamen Zeit!

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