Beiträge von vETNH

    Bei meinem Nachbarn, der sich einen Opel Mokka-e zugelegt hat, war doch tatsächlich ein Juice-Booster dabei. Holt man sich den inkl. individuellem Zubehör, hat man so ziemlich alles, was man braucht. Kostet allerdings auch vier mal so viel wie mein Ladegerät. Andererseits ist das dann auch sehr flexibel.

    3,7 kW reicht?

    Habe ich auch. Ich habe mich dann für die Sparvariante entschieden, weil es in der Summe für mich sinnvoller und praktikablen erschien - und ich habe es für meinen konkreten Fall nicht bereut.

    Eine WB mit 22 kW war sowieso raus, denn: mein einphasiges Ladesystem im Auto könnte dann auf dieser einen Phase 7,4 kW. Und das wiederum könnte dem Stromversorger sauer aufstoßen. Stichwort Schieflastverordnung!


    Eine 11 kW WB wäre momentan die zukunftssichere Luxuslösung. Allerdings kann mein Stromer an der auch nur 3,7 kW ziehen, denn mehr gibt eine Phase bei 11 kW nicht her.


    Sinnvoll wäre es mit Blick nach vorn auf ein späteres Auto, das 3-phasig kann. Kommt vielleicht irgendwann noch bei mir, aber auch dann stellt sich mir die Frage nach dem Wozu. Wann bzw. wie oft kommt es vor, dass die Karre spätabends ziemlich leer in den Stall kommt und morgens sehr früh wieder raus und dabei knackevoll sein muss? Muss man für sich und den Einzelfall mal selbst feststellen, ob es nicht doch reicht, wenn das Auto . über Nacht 8 bis 10 Stunden an 3,7 kW hängt (effektiv ca. 3,1 bis 3,3). Auch wichtig: wie oft ist zu erwarten, dass man mit fast leeren Akku Zuhause ankommt? 20 oder gar 30% werden dann in der Regel sowieso schon noch vorhanden sein und wenn über die Nacht dann noch mal 25 bis 32 kW dazu kommt, dann ist man doch auch schon bei 80% oder mehr.


    MEINE Minimallösung ist ein 1-phasiges 3,6 kW Ladegerät mit einem blauen Campingstecker und 7 m Typ2-Kabel. Das Ding kann ich in eine einfache Halterung an der Garagenwand einklipsen ooooder bei Bedarf in den Kofferraum werfen und mitnehmen. Eine WB wäre üblicherweise fest verschraubt

    Wichtig allerdings auch bei dieser Lösung: eine exklusiv für das Ladegerät vorhandene Leitung, die nicht in Konkurrenz mit Rasenmäher, Gartenhäcksler oder anderen kräftige Geräte tritt. Separat abgesichert und mit FI.


    DAS haben wir vom Elektriker legen lassen. Eine WB brauche ICH für MEINE Situation nicht.

    Zweifel, dass es damit mal eng werden könnte, sind nie aufgetren.


    Eine WB mag ein paar Features mehr haben als so ein simples Ladegerät. Vielleicht Remote-Control oder mit App-Steuerung, WLAN, Ladelog etc.? Aber braucht man das wirklich? Muss man für die eigene Situation drüber nachdenken.

    Hmmm.....ich bin ja nun schon lange weg von der ST.....trotzdem man philosophiert:

    Rechts unter der Tankattrappe sitzt der Unterdruck-Sprithahn.....und genau da wurde meine ST - wenn ich mich recht erinnere - ziemlich warm am Innenschenkel. Kann es sein, dass da die Ursache zu finden ist? Also, dass die Wärme da eine Rolle spielt? Egal wie....ob sich da Blasen im Sprit bilden oder irgendwas klemmt, wenn es zu heiß wird, was sich dann wieder einkriegt, wenn es erst mal abgekühlt ist?

    Wie gesagt, dass ist jetzt mehr so eine Ratestunde, aber man sucht ja nach Zusammenhängen und an der Stelle wäre ja sowas. Vielleicht einfach mal den Sprithahn kurzschließen UND man schauen, ob an der Stelle überhaupt noch Kühlluft ankommt. Da gibt es doch einen Kühlluft-Schlauch auf der rechten Seite, der von vorne kommt. Wenn ich mich recht erinnere.....

    Die landen doch alleine durch die Technik am Boden und in der Maschine. Piloten überwachen nur bzw. fliegen nur in bestimmten Gebieten selbst oder wenn sie Lust haben. Ohne diese Technik wäre der Mensch kaum bis nicht in der Lage überhaupt alleine diese neuen Monster zu wuppen.

    Naja, ganz so simpel ist das nun auch wieder nicht. Auch beim Airbus, der ja quasi mehr programmiert als geflogen wird, ist es sicher nicht damit getan, ein paar Knöpfe gem. abstrakter Ansage vom Boden aus zu drücken.

    Und ich denke auch, dass es auch dann noch einen gewaltigen Unterschied macht, wenn sich jemand nur mit einer PC-FluSi, die letztendlich auch nur ein Game ist, ins Cockpit eines realen Airbus setzen müsste. Helfen würde es in der Situation sicherlich schon, wenn der Kandidat sich bereits eine Weile am PC damit beschäftigt hat. Aber das sollte dann auch schon mit einigermaßen Anspruch geschehen sein und mit einem Flugzeug-Modell, das selbst im FS anspruchsvoll ist.

    Wie gesagt, ICH habe mich da so ein bisschen am A320 festgebissen. Ich denke, ich wüsste, wovon die Rede wäre, wenn man mir sagen würde, was jeweils zu tun wäre. Oder zumindest wären Ungereimtheiten nach kurzer Rückfrage erledigt. Mit etwas Glück gelänge eine Autolandung, aber wehewehe, wenn sich eine Unregelmäßigkeit einstellt.

    Auch einige wenige Flugstunden - so just for fun - in einem professionellen Flugsimulator werden einen nicht befähigen, als Passagier den Finger zu heben, wenn eine nette Flugbegleiterin während des Fluges mit leicht hektischer Röte im Gesicht nachfragt, ob ein Pilot an Bord sei.....

    Ein paar Einblicke wird man aber schon mitnehmen können.

    So ein vollbeweglicher Simulator ist schon eine Hausnummer - keine Frage. Ich habe auch schon Simulatorflüge hinter mir (dienstliche Gelegenheiten).

    Aber man kann sich da auch schon einiges ins Haus holen. In unserer Community gibt es Leute, die haben sich einige tatsächlich Cockpits gebaut und ich weiß auch von Leuten, die sich gleich das Cockpit eines Airliners in den Keller gebaut haben - nur eben nicht "full motion".

    Ganz so weit muss man sicher nicht gehen, denn da geht schnell das Geld für einen Kleinwagen drauf. Mit den aktuellen PC-Flugsimulatoren ist man mittlerweile auch schon recht gut aufgestellt. Einigermaßen kräftiger PC, mehrere Monitore, Head Tracker und etwas anspruchsvollere Steuergeräte..... dann kann man sich schon die Welt auf hohem grafischen Niveau am PC erfliegen.
    Bei mir ist es der A320, auf den ich mich (durch Hardware) weitgehend festgelegt habe. Ijm MSFS 2020 mit einem A320 von FlybywireSim (Freeware, aber mit hohem Anspruch und ständig weiterentwickelt).

    Insgesamt kommt das schon recht gut rüber. Klar, am Ende bleibt es ein Game, aber man es ist schon recht nah dran und je nach dem, welchen Anspruch man sich selbst stellt, kann man es schon auf recht hohe Level wuppen.

    Ein Hobby für den Winter, aber auch an manchem Abend im Sommer

    Ich fahre ja mittlerweile eine Maschine mit Kette (CBF1000) und bin damit nicht so unzufrieden bin (obwohl ich für die kommenden Saison einen neuen Kettensatz installieren will, weil der wohl langsam mal dran ist). Die Kettenpflege hält sich bei meiner Fahrerei einigermaßen in Grenzen, ist aber trotzdem notwendig, dabei dreckig und durchaus ein bisschen nervig. Wie anders sähe es aus, wenn ich bei jedem Wetter unterwegs wäre und/oder auf langen Urlaubsfahrten damit unterwegs wäre.

    Aber so ein Kardan antrieb - gerade der von Honda - ist schon eine andere Hausnummer. Die Vorteile muss ich gerade hier in diesem Forum sicher nicht explizit aufführen.

    Mich wunderte es aber eben nur, dass eine Maschine mit "NT" in der Typenbezeichnung ohne Kardan kommt. NT, ST, GL..... das waren doch bisher ausnahmslos Kardan-Mopeten. Ich hatte da jeweils ältere Semester (NT650V, ST1100, GL1500) und auch bei diesen in die Jahre gekommenen Maschinen war der Antrieb absolut einwandfrei. Soweit ich weiß, sind deren Antrrieb sogar identisch. Das ist also definitiv ausgereift und wäre für mich ein schlachtentscheidendes Kaufargument.
    Und jetzt kommt Honda und bricht mit so einem Kettenantrieb diese Phalanx auf. DAS hat mich so ein bisschen gewundert.

    ...Motorradrennen als Argument gegen allgemeine Elektromobilität anzuführen, das ist wirklich Unsinn...

    Das war auch gleich das Erste, was ich mir beim Lesen gedacht habe. Im Übrigen kommt er mit Argumenten, die eigentlich schon keine mehr sind, weil längst widerlegt sind und bereits oft genug wieder aufgewärmt wurden. Ich würde sagen, dass der gute Mann eher seine Geschäfte im Auge hat. Wohlahnend, dass er noch vor sich hat, womit die Autoindustrie derzeit zu tun hat und dabei nicht immer nur Erfolge zeigt, sondern z.T. immer noch durch Ignoranz und aussitzen glänzt.

    Eine E-Mopete könnte konzeptionell durchaus in mein Beuteschema passen. Ich hätte längst zugeschlagen, wenn es die Finanzen zulassen würden. Haut aber nicht hin, denn soooo viel Geld für reines Hobby kriege ich an meiner besseren Hälfte nicht vorbei.
    ICH bin aber auch nicht der, der mit dem Motorrad reisen möchte. Ich bleibe in der Regel in einem Radius von 100 km im das Epi-Zentrum meines Daseins. Sprich: Nachmittags-oder auch mal Tagestouren. Von daher würde es super passen.
    Und gefallen würden mir einige Vertreter durchaus. Aber bis so weit ist, dass sowas als Hobby für mich bezahlbar wird, bin ich wohl aus dem Mopped-Alter raus. Schade eigentlich.
    So'n Roller wie der NIU....da könnte man mal drüber nachdenken. Ist aber eher nicht das, was ich bräuchte und fahren wollen würde.