• Mein Chef hat bei sich zu Hause, beim Aufräumen, folgendes Werkzeug gefunden, siehe Bilder. Er weiß nicht wofür er sich das mal angeschafft hat und was man damit macht -%- :mrgreen:, ich auch nicht. Vielleicht kennt das einer von euch.




    Hersteller steht leider keiner drauf.

  • Würde sagen, das ist ein Handkreisschneider.
    Kenne das in etwas anderer Form.
    Mit der schwarzen Klemme wird das auf einem gleichbleibendem Aluprofil befestigt. Oder ähnlichem.
    Mit dem roten, beweglichem Griff wird der "Druck" , auf das Material erzweugt.
    Mittige Bohrer dient als Zentrierung und stabilisierung beim Bohren. Neben dem Bohrer ist eine Werkzeugschneide. Welche mittels Verstelllung ( Blech mit Nut ) unterschiedliche Ø eingestellt werden können. Mit dem Kugelgriff wird nun durch drehen und durch Hebeldruck, 1 feststehender Hebel und 1 beweglicher Hebel. Kreissegmente aus dem Material gebohrt.

  • Vielleicht auch als Dichtungsschneider bekannt.

    Ich wünsche jedem trockene Füße und warme Hände GOO
    Es grüßt der Waldschrat

  • Das ist ein Erweiterungswerkzeug einer Fliesenschneidschiene.
    Bei Bedarf wird der Lochschneider auf die Führungsschienen der Schneidemaschine geklemmt und an entsprechender Stelle dann das Loch in die Fliese geschnitten.


    https://www.xanie.eu/haus-bad/…maschine_1111112929_19431


    hondapan hat die Funktion schon im Prinzip genau erklärt. Fehlten nur noch die Fliesen.

    Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.


    Jean Paul (1763-1825)

    Einmal editiert, zuletzt von Löti ()

  • Naja, hat fast zwei Stunden gedauert.


    Und, habt ihr in eurer Zunft auch so schnelle, präzise und hohe Aufklärungsraten? -%- ;-) :mrgreen:



    Diese Anwendung habe ich schon ewig auf dem Bau nicht mehr gesehen. Dauert viel zu lange.
    Heute wird das fast nur noch mit Diamant-Bohrkronen mit kleinem Einhand-Winkelschleifer und/oder Bohrmaschine gemacht.

    Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.


    Jean Paul (1763-1825)

    2 Mal editiert, zuletzt von Löti ()

  • Der gemeine Strafrichter bzw. Jugendrichter würde jetzt sagen: er hat das Unrecht seiner Tat eingesehen, von Strafe wird daher abgesehen.
    Rudi, da haste aber nochmal Schwein gehabt.:mrgreen::mrgreen: