Biker sterben...

  • ...auf der A9, während sie sich vor dem starken Regen unter einer Brücke unterstellen.


    https://www.tz.de/welt/bad-lob…em-crash-zr-12959514.html
    https://www.focus.de/panorama/…m-unfall_id_11090307.html


    Unverständlich und schrecklich, wie sowas passieren kann. Vielleicht erfährt man doch noch was über die näheren Umstände.


    Den Angehörigen mein Beileid.

    Verheiz Deine Reifen - nicht Deine Seele

  • Unglaublich, wie kann das sein? Die näheren Umstände kann ich mir schon vorstellen. Transporter viel zu schnell unterwegs, Aquaplaning, vielleicht Telefoniert, Zigarette runtergefallen es gibt etliche Szenarien.


    Meine Gedanken sind bei den Angehörigen

  • Was, warum, wieso... darüber lässt sich jetzt viel spekulieren....
    Ich sehe jeden Tag von "oben" wie viele an ihrem Handy am fummeln sind, die Dinger sollten sich per Gesetz bei Bewegung oberhalb von 20Km/h nur noch zum Telefonieren nutzen lassen, und das auch nur per Sprachanweisung.
    Technisch locker bei jedem Handy zu realisieren.
    Aber ich vermute eher das der Transporter für das Wetter viel zu schnell war und darum ins schleudern gekommen ist...wer weiß......
    Mein Beileid an die Hinterbliebenen....

    Lieben Gruß
    Hajo#3
    -----------------------------------------

    STOC3.jpg

  • Der Verlust von Menschenleben durch solche Umstände ist immer tragisch.
    Wir haben für die verstorbenen Motorradfahrer und deren Angehörigen
    gebetet, als auch für die Insassen des Transporters, für deren Genesung.

    Transporter viel zu schnell unterwegs, Aquaplaning, vielleicht Telefoniert, Zigarette runtergefallen es gibt etliche Szenarien.


    Aber ich vermute eher das der Transporter für das Wetter viel zu schnell war und darum ins schleudern gekommen ist...wer weiß...


    Einen Teil der Schuld liegt ohne Frage bei den Motorradfahrern,
    auch wenn man es nicht wahr haben möchte. Es ist zwar gängige
    Praxis, bei einem Schauer unter einer Brücke zu parken, ob nun
    den Regen als solches abzuwarten oder eben um Regenbekleidung
    anzulegen, aber auf einer Autobahn ist es nun mal berechtigt
    nicht zulässig.


    Also bitte nicht nur über den Fehler des Transporterfahres schreiben,
    sondern vielleicht mal aufzeigen, wie man als Motorradfahrer solche
    Unfallfolgen vermeiden kann und damit meine ich nicht, nun gar nicht
    mehr Motorrad zu fahren!


    Gruß
    Siggi

  • ...
    Einen Teil der Schuld liegt ohne Frage bei den Motorradfahrern,
    auch wenn man es nicht wahr haben möchte. ...





    So gesehen liegt immer ein Teil der Schuld beim Moppedfahrer. Er hätte ja bei einer geklauten Vorfahrt auch woanders herfahren können (oder was immer so passiert). Ich kann deine Äußerung nicht nachvollziehen. Der Transporterfahrer hätte seine Kippe (oder was auch immer) ebenso 70 Meter später anzünden können und hätte somit 4 bikende Ersthelfer gehabt, die sich eigentlich nur vor dem Platzregen schützen wollten.
    Wir kennen alle das Sprichwort "hätte der Hund nicht gesch...., hätt er nen Hasen gefangen". Es ist irgendwie müßig über solche ungeschickten Fügungen zu sinnieren. Der Kölner sagt: Et is wie et is.

    Gruß, Hannes

    Der Weg sei das Ziel;
    Das Ziel ist im Weg;
    Weg mit dem Ziel!

  • Bei aller Tragik.
    Und Schock bei den Familienangehörigen.
    Mein herzliches Beileid.


    - Es ist irgendwie müßig über solche ungeschickten Fügungen zu sinnieren -


    Wo ist hier die ungeschickte Fügung ?


    Bei jedem, welcher eine Panne hat, sollte alles/wird alles dafür getan dass das liegen geblieben Fahrzeug, schnellst möglich von der Autobahn kommt.


    Aber Biker bleiben wegen einem Regenschauer, auf der Autobahn, unter einer Brücke stehen :idea:

  • Aber Biker bleiben wegen einem Regenschauer, auf der Autobahn, unter einer Brücke stehen :idea:


    Gut, man könnte jetzt argumentieren, bei Anzeichen von Starkregen vorher runter von der Autobahn oder die nächste Ausahrt raus, Rasthof anfahren, sich einfach einen sicheren Unterstellplatz suchen.


    Wer von uns hat das jedoch noch nicht getan? Ich schon einige Male weil keine Sicht mehr vorhanden war, sehr starkes Gewitter über unseren Köpfen, ....
    Als es vorgekommen ist, haben meine Sozia und ich jedoch auch den unmittelbaren "Dunstkreis" der Maschine verlassen und haben uns so schnell als möglich auf die Böschung unter der Brücke möglichst hoch verkrümelt.


    Natürlich ist die Standspur dafür tabu, ist ja schließlich keine Panne. Man sollte jedoch für widrige Umstände auch Verständnis haben.


    Keiner von uns weiß nähere oder genaue Umstände und daher sollte es auch keine Schuldzuweisungen geben.

    Wer seine Augen nicht braucht um zu sehen, der wird sie brauchen um zu weinen.


    Jean Paul (1763-1825)

  • Hab ich bis vor ca. 20 Jahren auch ab und an gemacht.
    Heute mache Ich das, bei den umherfahrenden Kranaten nicht mehr.
    Sehe das nicht so entspannt wie du. Wasser von "oben" sind keine widrigen Umstände. Denn es würden auch gerne, bei Starkregen, so mancher Autofahrer/in anhalten. Und wenn dann die alle auf der Standspur, unter der Brücke, stehen würden. Dann wäre das, ganz plötzlich auch nicht mehr vertretbar und erklärbar. Aber Biker machen das, weil Sie haben ja einen Grund. Autofahrer dürfen das nicht, denn für sie gibt es Keinen Grund.


    Das war keine Schuldzuweisung, an die 4 Biker. Nur allgemeiner Hinweis, wo man immer versucht zu differenzieren. Obwohl weder Biker, noch Autofahrer auf der Standspur, Ohne Panne, zu stehen haben - Punkt -

  • So seh ich das auch, Olli. Habe nicht gedacht, soooo eine Diskussion auszulösen0))((0


    Wir sind alle schonmal in 'nen Regen-, Schnee- oder Hagelschauer geraten. Bei mir war es z.G. nicht so extrem, das ich ans anhalten dachte.
    ABER: ich hab's auch schon (auf der Autobahn) erlebt, das mir von einem Moment zum Anderen jemand 'n Wasserbassin über'n Dätz gekippt hat, dazu noch extrem starker Wind von schräg vorne, die Sicht nur noch 1-2 Meter. Sofort Gas weg und rollen lassen, dabei 'n paar Mal aufgeschwommen wo ich dachte "und Tschüß" - z.G. nicht passiert. Du hältst einfach nur den Lenker fest und hoffst, aufrecht irgendwo sicher zum stehen zu kommen. Und wenn Du in dieser Situation auch noch 'ne Sozia hast, sind Deine Nerven ohnehin zum zerreisen angespannt und Deine Gedanken fahren Karussell. Es dauert schon einige Momente, bevor Du wieder vollkommen konzentriert bist und den Griff am Lenker etwas lockerst...
    Und wenn Du dann so mit 20-30km/h dahintuckerst, bist Du dort "zum Abschuß freigegeben"! Denn kein PKW, Transporter oder LKW hat die Chance - vorausgesetzt, er bekommt Dich überhaupt zu sehen - zu bremsen oder auszuweichen!!!
    Also hab ich bei der nächsten Brücke auch angehalten. Das Bike neben die Leitplanke und ich dann dahinter. Doch auch nicht jede Brücke hat eine Böschung...


    Wie dem auch sei....an der Unfallstelle gibt es keine Leitplanke, hinter der man - in dieser Situation - etwas sicherer gewesen wäre (und es weiß niemand, wo die Biker zum Zeitpunkt standen oder wie lange), der Standstreifen ist allerdings auch nicht so schmal.
    Dies nur als Anmerkung/Feststellung - an irgendwelchen Spekulationen werde ich mich definitiv NICHT beteiligen.

    Verheiz Deine Reifen - nicht Deine Seele

  • Alles schön und gut ob Motorradfahrer das dürfen oder nicht wir haben das alle schön gemacht. Es gibt Regengüsse wo du einfach nicht mehr weiterfahren kannst. Ich kam am Donnerstag aus dem Elsass und wurde auf der Bahn von einem Sprinter bei ca. 160 weggeblinkt.1000fach haben Motorradfahrer schon unter Brücken Schutz gesucht und nie ist etwas passiert. Da kann man doch jetzt nicht den Bikern die Schuld zu schieben. Mein Beileid an die Angehörigen.

  • Sowas ist einfach nur Oberscheisse und fürchterlich traurig, völlig egal, wer da wem eine Mitschuld andichten will.


    .. ganz genau :(

    Passionierter Biker :p
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